top of page

Die grössten Erkenntnisse aus meiner Arbeit – Was mich in meiner Tätigkeit immer wieder inspiriert & lehrt

Mein Weg in die Arbeit mit Menschen – und warum ich eigentlich nie Therapeutin werden wollte


Mein gesamtes Berufsleben habe ich mit Menschen gearbeitet – und doch war es nie mein Ziel, Therapeutin zu werden. Das Leben hat mich genau dorthin geführt. Mein Einstieg war in der Hotellerie, später in der Pädagogik und familienexternen Kleinkinderbetreuung. Als ich dann ins Erfolgscoaching wechselte, war meine Arbeit stark von Intuition geprägt. Doch irgendwann reichte mir das nicht mehr. Ich wollte nicht nur auf mein Bauchgefühl vertrauen – ich wollte auch wissenschaftlich verstehen, warum und wie diese intuitive Arbeit funktioniert. So kam es, dass ich mir eine fundierte medizinisch-wissenschaftliche Grundausbildung aneignete, um mir die vielen Fragen, die ich mir über meine eigene Arbeit stellte, beantworten zu können.

Immer wieder dachte ich, ich würde besser etwas anderes tun – doch jedes Mal landete ich wieder genau hier in meinem jetzigen Job und Angebot. Ich vergesse alles um mich herum, bin völlig bei meinen KlientInnen und dem Prozess. Und wenn dann eine Person etwas erreicht, was sie sich gewünscht hat, empfinde ich eine tiefe Zufriedenheit und wirkliche Freude für sie und mich. Ich glaube, ich bin einfach für diese Arbeit gemacht.


Demut – Die wertvollste Erkenntnis aus meiner Arbeit


Ich habe über die Jahre unglaublich viel gelernt – nicht nur über andere, sondern auch über mich selbst. Demut ist wohl die grösste Lehre, die ich aus der Arbeit mit Menschen mitgenommen habe. Nicht im religiösen Sinne, sondern als eine geistige Bescheidenheit.

Egal, wie gut ich mich vorbereite – am Ende entscheidet der Moment, was wirklich gebraucht wird. Meine Aufgabe sehe ich darin, offen zu sein, zuzuhören und das aufzunehmen, was mir meine KlientInnen mitbringen. Ich bereite mich immer gut vor, doch oft gehen wir in eine völlig andere Richtung – und genau das ist gut so. Die Fähigkeit, sich auf den Moment einzulassen und nicht starr an einem Plan festzuhalten, ist essenziell für mich.


Wollen ist der Schlüssel – ohne Eigenverantwortung keine Veränderung


Eines habe ich immer wieder beobachtet: Man kann Menschen nicht helfen, die nicht von sich aus wollen. Das ist verlorene Zeit – sowohl für sie als auch für mich. Eigenverantwortung ist der Schlüsselfaktor für Veränderung. Egal, ob jemand grosse Blockaden hat oder nur eine kleine Justierung braucht – wenn der Wille nicht da ist, passiert nichts.

Früher habe ich oft versucht, Menschen zu helfen, die nicht wirklich bereit waren. Heute weiss ich: Das funktioniert nicht. Und das ist okay – denn nicht jeder will, Veränderung anzunehmen. Diese Erkenntnis hat mir viel Zeit und Energie gespart und erlaubt es mir, mich auf diejenigen zu konzentrieren, die wollen und die finden auch den Weg zu mir.


Transformation – Früher ferngehalten, heute fasziniert


Früher hatte ich mit dem Begriff "Transformation" nichts am Hut. Heute sehe ich es anders. Ich habe erlebt, dass das scheinbar Unmögliche möglich werden kann – sowohl bei mir als auch bei meinen KlientInnen.

Veränderung ist immer möglich, aber sie ist mit Arbeit verbunden. Viele Menschen scheuen diesen Aufwand. Jede Veränderung bedeutet, sich bewusst für einen neuen Weg zu entscheiden – und diesen aktiv zu gehen. Doch genau die Menschen, die bereit sind, diesen Schritt zu machen, erreichen oft mehr, als sie sich haben vorstellen können. Und das macht meine Arbeit so wertvoll.


Klarheit schaffen – Der erste Schritt zur Veränderung


Ich bin nicht jemand, der Botschaften verteilt. Doch wenn es eine Sache gibt, die ich aus meiner Arbeit gelernt habe, dann diese: Viele Menschen wissen gar nicht, was sie wirklich wollen.


Wenn man sich nicht darüber klar ist, wohin man will, fehlt die Richtlinie im Leben. Und diese Richtlinie kann nicht von anderen vorgegeben werden – sie muss aus einem selbst kommen. Deshalb ist es oft der erste Schritt in meiner Arbeit, dass meine KlientInnen sich die Zeit nehmen, sich diese Frage ehrlich zu stellen: Was will ich wirklich?


💡 Welche Erkenntnis hat dich in deiner Arbeit oder deinem Leben am meisten geprägt?

bottom of page