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Mein Blick auf das Leben – Was mich trägt, motiviert & mir Orientierung gibt

Das Licht in mir – Eine Überzeugung, die mich nie verlassen hat


Es gibt Überzeugungen, die man im Laufe des Lebens entwickelt – und es gibt jene, die tief in einem verankert sind, als wären sie immer schon da gewesen. Für mich ist es die Überzeugung vom Guten und der Liebe. Auch wenn ich sie als Kind nicht so erlebt habe, wie es ein Kind erleben sollte – bedingungslos, selbstverständlich und spürbar – hatte ich dennoch immer diesen inneren Glauben daran.


Ich stelle mir das vor wie einen kleinen Samen oder ein Licht, das nie erloschen ist. Selbst in den schwierigsten Zeiten, in denen ich allen Grund gehabt hätte, daran zu zweifeln, war es da. Vielleicht habe ich es irgendwann bewusst gewählt, einfach weil ich es wollte – das Gute, Schöne, Liebevolle, Geborgenheit, Sicherheit und Freude. Vielleicht gerade deshalb, weil es mir gefehlt hat. Irgendwie bin ich dann immer diesem "Licht" in mir gefolgt. Und dafür bin ich unendlich dankbar.


Meine Motivation – Die Liebe als Zentrum meiner Existenz


Wenn ich etwas als mein "Feuer" bezeichnen müsste, dann ist es die Liebe. In meinem Beruf bedeutet das Empathie, Hingabe, echtes Fühlen und echtes Sein. Lange Zeit dachte ich, dass Liebe vor allem etwas ist, das man im Aussen gibt – dass ich lieben muss, um Liebe zu erleben. Doch ich habe gelernt, dass wahre Liebe im Innen beginnt. Sie ist nicht zuerst für andere da, sondern für mich. Nur wenn sie in mir selbst verankert ist, kann sie nach Aussen strahlen, wirken und anderen begegnen.


Ohne Liebe wäre alles matt, fade, glanzlos. Liebe ist für mich nicht nur eine Emotion, sondern ein Zustand des Seins – etwas, das alles am Leben hält, es wertvoll und erstrebenswert macht. Das ist meine Mitte, mein Kern, mein Herz.


Treue zu mir selbst – Ein unverhandelbarer Wert


Heute weiss ich: Ich werde mich nie wieder selbst verraten. Ich bin mir selbst treu, und das wird auch so bleiben. Diese Entscheidung hat vieles in meinem Leben verändert – es hat dazu geführt, dass sich manche Dinge oder Menschen aus meiner Vergangenheit verabschiedet haben. Doch ich habe gelernt: Das, was bleibt, ist das, was wirklich zu mir gehört. Wer mich so respektiert und wertschätzt, wie ich bin, ist in meiner Nähe – alles andere darf gehen.


Natürlich wird das immer wieder auf die Probe gestellt. Ich mag den Ausdruck "Prüfung" nicht besonders – denn wenn man gerade mitten in einer schweren Zeit steckt, hilft es wenig zu hören: "Das ist nur eine Prüfung, die du bestehen musst." Wer entscheidet das? Wer stellt diese Prüfungen? Götter, Gurus, Regeln oder Menschen, die meinen, den Weg für andere zu kennen? Ich halte mich im Aussen problemlos an Abmachungen, an Regeln und Vorgaben, aber was mein Inneres betrifft – das kenne nur ich. Da kann auch niemand "einbrechen" und schauen gehen, das ist geschützt. Und genau da liegt meine grösste Kraft.


Rückblick ohne Reue – Eine wertvolle Erkenntnis


Ich bin in der glücklichen Lage, nicht zu bereuen. Denn ich weiss, dass ich in meinem Leben immer nach bestem Wissen und mit gutem Herzen gehandelt habe. Natürlich habe ich Fehler gemacht, Dinge gesagt oder getan, die ich heute anders machen würde und die mir leid tun. Aber ich muss sie nicht bereuen, denn in dem Moment habe ich es so gut gemacht, wie ich konnte. Das zu wissen, erleichtert vieles.

Was ich mir als Kind gewünscht hätte? Die Erkenntnis, dass ich genau richtig bin, so wie ich bin. Dass ich nicht anders sein müsste, um geliebt zu werden. Diese Erkenntnis kam erst Jahrzehnte später – aber sie kam. Und das zählt.


Mein Weg – Sturheit oder unbeugsamer Wille?


Es gab Zeiten, in denen ich nicht wusste, wie es weitergehen soll. Doch was mir immer geholfen hat, war mein Wille. Manche würden es Sturheit nennen – ich nenne es die tiefe Überzeugung, dass ich es schaffen werde. Ich bin mir treu geblieben, habe an mir gearbeitet, an mir gezweifelt, Angst gehabt, mich entwickelt – aber ich habe mich nie aufgegeben.


Wenn ich eine Botschaft hätte…


Ich bin niemand, der Botschaften verteilt. Aber wenn ich eine einzige Sache weitergeben könnte, dann wäre es das: Frieden beginnt in jedem selbst. Wir alle wollen Frieden – doch oft suchen wir ihn im Aussen. In der Welt, in anderen Menschen, in Umständen, die wir nicht kontrollieren können. Doch wahrer Frieden beginnt dort, wo wir uns selbst annehmen, wo wir lernen, unsere eigene Wahrheit zu leben und so breitet er sich von selber aus.


💡 Wie blickst du auf dein Leben? Was trägt dich, was motiviert dich, und wo findest du Orientierung?

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